Der Kulturpark in Neubrandenburg

Als beliebtes Naherholungsgebiet verbindet der Kulturpark, einem grünen Teppich gleich, die Innenstadt mit dem Tollensesee. Er ist das Herz der Erholungslandschaft "Tollensebecken". Die natürlichen Gegebenheiten flossen von Anfang an in seine Gestaltung ein. Grünflächen wechseln sich mit Baum- und Strauchgruppen ab. 

Den Besucher erwarten u. a. Themengärten, Spielplätze, Bootsverleih, Tiergehege, gastronomische Einrichtungen und Begegnungen mit Kunst.

Im Mittelalter war hier am nördlichen Seeufer der Werderbruch zu finden, ein mooriges Gelände, das der Stadt von Süden her einen natürlichen Schutz vor Feinden bot. Im 19. Jahrhundert erfolgen erste gezielte Pflanzungen, 1904 legte man einen Promenadenweg zum See an. Die Urbarmachung des Geländes wurde kontinuierlich fortgeführt. Dazu verwendete man auch Trümmerschutt aus dem Zweiten Weltkrieg. Er stammte aus der Innenstadt, die durch Truppen der sowjetischen Artillerie am 29. April 1945 in Brand gesteckt und zu 84 % zerstört wurde. Das Areal zwischen Tollensesee und Stargarder Tor, zwischen Oberbach und Gätenbach wurde von 1969 bis 1975 als Kulturpark mit Bildwerken von Berufs- und Volkskünstlern belebt. Der Kulturpark ist ein Volkspark im Gewand eines Landschaftsgartens und erhielt 1981 den Denkmalstatus. Er bietet vielfältige Freizeitmöglichkeiten und ist Ort für attraktive Veranstaltungen aller Art (Konzerte, Pfingst- und Oktoberfest, Zirkus usw.).

Entdecken auch Sie den Kulturpark als Ausflugsziel direkt vor den Backsteintoren von Neubrandenburg. Erleben Sie zu jeder Jahreszeit die herrlichen Ausblicke auf den See, genießen Sie die abwechslungsreiche Natur und erholen Sie sich an der guten Luft. Entspannen Sie bei Spaß und Spiel,   bei Sport und Kultur - dieser Stadtpark mit seinem unvergleichlichen Seeblick bietet für jeden etwas.  

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