Ihre individuelle Stadt(ver)führung

Auf Grund der derzeitigen Corona-Situation finden aktuell keine Stadtführungen statt. Bei Fragen wenden Sie sich gern direkt an die Kollegen der Touristinfo unter 0395 5595 127.

Historische Stadtführung

Vorbei an vielen architektonischen Sehenswürdigkeiten und dabei Neues und Überraschendes der Vier-Tore-Stadt entdecken. Dabei ist Neubrandenburg nicht nur für auswärtige Besucher ein interessantes Ziel, auch und gerade Menschen, die hier schon lange leben, können immer wieder Neues und Überraschendes in ihrer Stadt mit uns entdecken.

Dauer: 1,5 – 2,0 Std.
Preis pro Person: 5,00 €
Gruppenpreis bis 10 Personen: 70,00 €
Gruppenpreis bis 20 Personen: 100,00 €

 

Konzertkirchenführung

Mit dem Bau der Stadtkirche wurde gleich zur Stadtgründung begonnen.Die Weihe zur St. Marienkirche erfolgte 1298. Architektonisch besondersreizvoll und kulturgeschichtlich beispielgebend ist der ostgotische Ostgiebel.1945 wurde die Kirche ein Opfer der Flammen. 1976 begann man mit dem Wiederaufbau. Nach Plänen des finnischen Architekten Pekka Salminen entstand 2001 die Marienkirche im neuen Gewand. Ein moderner und einzigartiger Konzertsaal fand seinen Platz in dem historischen Bau.
Lernen Sie die kleinen und großen Geheimnisse der Konzertkirche Neubrandenburg kennen und besuchen Sie die Ausstellung “Wege zur Backsteingotik – in Neubrandenburg zur Wehr und Zier“ im Turm. Seit Juli 2017 wird die Klangvielfalt durch die Königin der Instrumente, eine Konzertorgel mit 70 Registern und 2.852 Pfeifen, bereichert. Die Konzertkirche ist barrierefrei zugänglich und ermöglicht selbst Menschen mit Handcaps ein unverwechselbares Erlebnis.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Dauer: 1,5 Std.
Preis bis 10 Personen: 70,00 €
Preis bis 20 Personen: 100,00 €
jede weitere ab der 21. Person: 5,00 €

 

 

Mittelalterliche Entdeckungstour für Kinder

Die Entdeckertour für Kinder von 5 bis 14 Jahren richtet sich sowohl an Schulklassen, Kindergartengruppen und Familien. Als Angebot für Kindergeburtstage, Exkursionen oder praxisorientierten Unterricht ist sie ein besonderes Erlebnis für jedermann. Die Kinder begeben sich, ausgerüstet mit einem historischen Gewand, etwa 60 Minuten lang, gerne in Begleitung ihrer Eltern und Lehrer, auf die mittelalterlichen Spuren Neubrandenburgs.

Dauer: 1 Std.
Gruppenpreis bis 30 Personen: 80,00 €

 

Krimi-Stadtführung

GAUNER, GRAUSEN UND GEHEIMNISSE. Erleben Sie andere Facetten der Neubrandenburger Geschichte. Suchen Sie die Orte des Geschehens auf und lauschen Sie den Erzählungen von schaurigen Verbrechen und grausigen Straftaten. Zum Abschluss der Führung erwartet Sie eine kleine „Henkersmahlzeit“

Dauer: 1,5 Std.
Preis bis 10 Personen: 100,00 €
Preis bis 20 Personen: 140,00 €
jede weitere ab der 21. Person: 7,00 €

 

Lüt Fiensmeckers

DIE Stadtführung für Genießer! Historisches, Humorvolles und Kurioses wird abgerundet mit Kostproben kleiner Gaumenfreuden. Alles typisch Mecklenburg – serviert mit interessanten Geschichten.

Dauer: 1,5 Std.
Preis bis 10 Personen: 110,00 €
Preis bis 20 Personen: 170,00 €
jede weitere ab der 21. Person: 8,00 €

 

 

Stadtführung mit historischen Figuren im Gewand

Vorbei an vielen architektonischen Sehenswürdigkeiten und dabei Neues und Überraschendes der Vier-Tore-Stadt entdecken. Dabei ist Neubrandenburg nicht nur für auswärtige Besucher ein interessantes Ziel, auch und gerade Menschen, die hier schon lange leben, können immer wieder Neues und Überraschendes in ihrer Stadt mit uns entdecken.

Dauer: 1,5 Std.
Gruppenpreis bis 10 Personen: 70,00 €
Gruppenpreis bis 20 Personen: 100,00 €
jede weitere ab der 21. Person: 5,00 €

Christine Dorothea Schulz, einer engagierten und resoluten Bäckersfrau setzte Fritz Reuter in seiner Humoreske „Dörchläuchting“ aus „Olle Kamellen“ 1866 ein literarisches Denkmal. Sie wies seiner Durchlaucht Adolf Friedrich IV. in aller Öffentlichkeit die Schulden zu begleichen, weil dieser die ihm gelieferten Backwaren nicht bezahlte. Eine Frau aus der unteren Bevölkerungsschicht wagt es in aller Öffentlichkeit die Oberen zu kritisieren und bloßzustellen.
Gut nachgestellt ist diese Szene in einer Figurengruppe aus Muschelkalk nahe dem Bahnhof, gegenüber dem Fritz-Reuter-Denkmal.

Die Tochter des Neubrandenburger Uhrmachermeisters Johann Wilhelm Hähnel, Beraterin des Papstes Gregor XVI., Geliebte des preußischen Staatskanzlers Karl August Fürst von Hardenberg und sogar als Hellseherin versucht, feierte Triumphe, da sie im hypnotischen Zustand mysteriöse Prophezeiungen von sich gab. Sie konnte französisch parlieren, was für sie von großem Vorteil war. Sie wurde geliebt, verachtet und sorgte mit mancherlei Skandalen für allerlei Gesprächsstoff und das nicht nur auf den Straßen von Neubrandenburg.

Dodo Freiherr von Innhausen und zu Knyphausen war Beauftragter des Schwedischen Königs, um die Stadt Neubrandenburg im Dreißigjährigen Krieg gegen die Angriffe Tillys zu verteidigen. Er trat 1629 in den Dienst des Schwedischen Königs Gustav II. Adolf (Wasa) von Schweden.
Trotz fehlender Artillerie hielt er die Stadt tagelang gegen die Übermacht der Kaiserlichen, die dennoch nach großem Gemetzel an Tilly fiel. Gustav belohnte ihn für seine Verdienste mit der Feste Klempenow. Als Befehlshaber der schwedischen Truppen fiel er 1636 in der Schlacht um Haselünne.

Lakator, also Stadtgründer der Stadt Neubrandenburg, der im Auftrage der Markgrafen von Brandenburg Johann I. und Otto III. die Stadt errichten ließ, nachdem sich 1236 der Herzog von Demmin, Wratislaw, genötigt sah, das Land Stargard laut dem Vertrag von Kremmen an die Markgrafen abzutreten. Über 30 Städte wurden infolge gegründet.
Die Gründerurkunde von Neubrandenburg stellte Johann I. am 4. Januar 1248 in Spandau aus. Ritter Herbord von Raven war in der Folge auch Stadtschulze, also Bürgermeister.

Der große Niederdeutscher Dichter lebte von 1856 bis 1863 in Neubrandenburg und, so sagte er selbst, wären die Neubrandenburger Jahre die schaffensreichsten in seinem Leben gewesen. Als Lehrer wirkend, hatte er Kontakt zu vielen Bevölkerungsschichten. Werke wie „Ut de Festungstied“, „Keen Hüsung“ oder „Ut de Franzosentid“ machten ihn berühmt. Nahe dem Bahnhof auf einem Sockel thronend, schaut er heute noch auf sein Neubrandenburg.

Seine Durchlaucht Adolf Friedrich IV. Herzog zu Mecklenburg-Strelitz war von 1752/53 bis 1794 regierender Herzog des Landes Mecklenburg-Strelitz. Er ließ in seiner Amtszeit u. a. das Schauspielhaus, das herzogliche Palais und den Marstall für seine Sommerresidenz in Neubrandenburg errichten. Auf einem Hügel im Brodaer Holz erbaute er 1775 ein Sommerhaus. An dessen Stelle steht heute das Belvedere.

Der Uhrmacher wohnte ab 1830 in der Treptower Straße in Neubrandenburg, wo er bis zu seinem Tode lebte und dort auch seine Uhrmacherwerkstatt hatte. Als stadtbekanntes Original konnte er hoch- und plattdeutsch in einem Satz sprechen, was ihm viel Spaß machte. Fritz Reuter gehörte zu seinen besten Freunden. In leichter Rotspon-Laune, man saß gerne in der Bierstube in der Treptower Straße oder im Fürstenkeller zusammen, entglitt Mercker so manch eine Episode, die man in Fritz Reuters Werk „Ut mine Stromtied“ in der Figur des Unkel Bräsig wieder fand.

Er war Heerführer der Liga Katholischer Fürsten und einer der namhaftesten Feldherrn des Dreißigjährigen Krieges. Zuerst diente er den Spaniern und erlernte unter Alexander von Parma die Kriegskunst. Danach trat er in lothringische und 1598 in kaiserliche Dienste ein. Er kämpfte gegen ungarische Aufständische, focht gegen die Türken und stieg zum Obersten eines Wallonenregiments auf. Im Dreißigjährigen Krieg ging er mit seinen Truppen aus vielen Schlachten als Sieger hervor. So zog er mit 18.000 Mann gegen Neubrandenburg und nahm die Stadt 1631 unter grausamstem Gemetzel ein.

Ein Wollweber aus Neubrandenburg, der aus Malchow von der Arbeit kommend, verirrte sich im dichten Schneetreiben und fand dadurch den Heimweg nicht mehr. Dank der Glocken von St. Marien, die laut schlugen, konnte er sich wieder orientieren und fand den Weg nach Hause. Daraufhin stiftete er einiges von dem Geld, das er durch das Weben verdiente, der Kirche, damit in der dunklen Jahreszeit die Kirchenglocken öfter läuten konnten. Aus diesem Grund wurde eine der fünf Glocken auch Extra- oder Weberglocke genannt.

Er wirkte als zweiter Mönch am Prämonstratenserkloster Broda.
Das Kloster Broda war ein Stift des Prämonstratenserordens und wurde 1170 gestiftet. Seinen Ursprung nahm der Orden im namens gebenden Kloster von Premontre. Dieses wurde 1120 von Norbert von Xanten in der Nähe der nordfranzösischen Stadt Laon gestiftet. Durch die Gründung der Stadt Neubrandenburg wurden die Besitztümer des Klosters Broda arg beschnitten. Erst 1271 wurde das Kloster durch die Brandenburger Markgrafen für die erlittenen Verluste zumindest teilweise entschädigt. Dafür setzte sich schon Probst Walwanus in seiner Amtszeit ein.

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Stadt der vier Tore am Tollensesee
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